Labyrinth – immer ein neuer Weg zum Ziel
Labyrinthe gibt es seit über 3000 Jahren – schon die alten Griechen erzählten von Theseus, der mit einem Wollfaden aus dem Labyrinth des Minotaurus herausfand. Hier entsteht mit jedem Klick ein neues Labyrinth mit genau einem Weg vom Start zum Ausgang. Der Punkt wird mit dem Finger, der Maus oder den Pfeiltasten durch die Gänge geführt; aus einer Sackgasse geht es einfach zurück. Im Modus „3 Eingänge“ führt nur einer zum Ausgang – welcher, gilt es herauszufinden.
Ab welchem Alter?
Ab etwa 5 Jahren mit der Stufe „Leicht“: wenige, breite Gänge. „Mittel“ passt für Grundschulkinder, „Schwer“ mit vielen Sackgassen fordert auch Erwachsene.
Was Labyrinth fördert
- Vorausplanen. Mit den Augen den Weg suchen, bevor der Finger losgeht – und Sackgassen früh erkennen.
- Räumliche Orientierung. Links, rechts, oben, unten: sich in einem Plan zurechtfinden, wie später auf Karten.
- Konzentration. Den Überblick behalten, auch wenn das Labyrinth groß wird.
- Umgang mit Fehlern. Eine Sackgasse ist kein Scheitern: zurückgehen und einen anderen Weg probieren.
- Feinmotorik. Den Punkt genau durch schmale Gänge führen trainiert die Auge-Hand-Koordination.
Warum regelmäßig spielen?
Weil jedes Labyrinth neu ist, lässt sich der Weg nicht auswendig lernen – jede Runde ist echtes Suchen und Planen. Ein oder zwei Labyrinthe am Tag reichen. Die Zeit wird gemessen; wer mag, versucht den eigenen Rekord zu schlagen.
Tipps für den Start
- Mit „Leicht“ beginnen und erst wechseln, wenn es sicher klappt.
- Vom Ziel aus rückwärts denken hilft bei großen Labyrinthen – und bei drei Eingängen, um den richtigen zu finden.

